Der Mensch hinter der Rolle … WER bin ICH?

WER bin ich wirklich?

Irgendwann kommt für jeden der Zeitpunkt, wo man sich fragt: „WER BIN ICH eigentlich wirklich?“  Meistens wird diese Frage, wenn sie gestellt wird, mit der Beschreibung einer Rolle beantwortet… Ich bin Projektleiter… Bin alleinerziehende Mutter… Ich bin Jugendtrainer beim Fußball… und so weiter.

Aber: Beschreibt das wirklich, wer Du BIST?

Wir alle sind Menschen, die tagtäglich die verschiedensten Rollen ausführen, zum Beipiel als Chef, Sachbearbeiter, Erzieherin, Fahrer, Mutter, Vater, Vereinsvorsteher, Babysitter, Tochter, Sohn, Freund, Freundin, Lehrling, Angestellter und vieles mehr.


Wozu Rollen gut sind … und wozu nicht!

wozu rollen gut sindDie Rollen, die wir im Leben spielen, helfen uns, die jeweiligen Situationen zu strukturieren und zu organisieren. Es kann ranghöhere Rollen geben und andere, die folgen müssen. Der Chef eines Unternehmens hat eine andere Verantwortung dem Unternehmen gegenüber als der Pförtner. Es gibt Regeln und Richtlinien, die im Rahmen der Firmenprozesse eingehalten werden müssen. All das ist sinnvoll und notwendig. Dazu gehören auch Verkehrsregeln, Ladenöffnungszeiten und vieles mehr.

Regeln, Rollen und Richtlinien helfen, eine gemeinsame Basis zu schaffen, auf der viele Menschen, ohne sich untereinander näher zu kennen, zusammen im Sinne der jeweiligen Situation „funktionieren“ können.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Rollen sind absolut hilfreich, um Firmenstrukturen und Organisationen abzubilden und zum Funktionieren zu bringen.

Für einen Bereich des „Funktionierens“ sind aber Rollen denkbar ungeeignet:
Für wirkungsvolle Kommunikation! Kommunikation, die verbindend und wirksam sein soll, findet ausschließlich zwischen Menschen statt – nicht zwischen Rollen!

Deshalb ist die wichtigste und grundlegende Frage, die sich jeder immer wieder stellen sollte: WER BIN ICH wirklich?


Was macht starke und verbindende Gemeinschaften aus?

Was macht starke und verbindende Gemeinschaften ausEin Unternehmen kann noch so gut strukturiert und organisiert sein

Der Motor für wirklich gut funktionierende Unternehmen und Teams, in denen man gerne arbeitet sowie auch für Familien oder Schulklassen, wo man sich wohl fühlt, ist die zwischenmenschliche Beziehung, die untereinander besteht… und diese bildet sich nur, wenn (idealerweise) jeder weiß, wer er ist und wie wertvoll und einzigartig er ist.

Sicher kennst Du  folgende Situationen

Es gibt viele Menschen, die -obwohl ihnen die Arbeit missfällt- in dem Unternehmen bleiben, weil sie sich mit den Kollegen oder dem netten Chef so gut verstehen! Umgekehrt kann uns die Arbeit total erfüllen, doch wenn wir von Kollegen umgeben sind, mit denen wir uns nicht wohlfühlen, oder einen Chef haben, der uns nicht wertschätzt, ist das ein Kündigungsgrund.

Die ECHTE VERBINDUNG auf Augenhöhe und das damit verbundene Gefühl der Wertschätzung und Zugehörigkeit besteht immer mit DEM MENSCHEN hinter der Rolle.

WER BIN ICH, …als Chef… oder als Mensch?
Einsam?   Die Chefrolle gibt uns in Geschäftsprozessen gewisse Macht, jedoch schützt sie uns nicht davor, uns beispielsweise einsam zu fühlen, wenn das Team nicht mit uns spricht… und das ist zutiefst menschlich und unabhängig von der Rolle.

Glaubst Du ….

  • …ein Mitarbeiter hat weniger Geltungsbedürfnis als ein Chef?
  • …eine Führungskraft hat nicht das Bedürfnis dazuzugehören, wie seine Teammitglieder?
  • …jemand, der im Handwerk arbeitet braucht weniger Wertschätzung als jemand im Büro?
  • …eine Mutter hat weniger das Bedürfnis beachtet zu werden, als ihr Kind?
  • …ein Kind hat weniger das Bedürfnis selbstbestimmt zu sein, als ein Erwachsener?

NEIN!  All das trifft nicht zu!

Wir Menschen haben alle dieselben Grundbedürfnisse! Sicher – bei jedem sind sie anders ausgeprägt – was aber rein gar nichts mit seinem jeweiligen Rang im Beruf oder seiner zugewiesenen Rolle zu tun hat.

Es hat etwas damit zu tun WER wir SIND! Wer bin ich?

Wir alle wollen als Mensch gesehen, gewertschätzt und geachtet werden. Selbst wenn mal eine Entscheidung nicht in unserem Sinne ausfällt, kommen wir besser damit klar, wenn unsere Meinung dennoch gehört wird und wir als Mensch ernstgenommen werden.


Fremde MENSCHEN wahrnehmen

Fremde MENSCHEN wahrnehmenUmgekehrt nehmen wir fremde Menschen auch oft nur als die Rolle wahr, in der sie uns gerade erscheinen.

Ich möchte Dich daher einladen, das ab heute zu ändern

Versuche jeden Tag einmal mehr -egal wo Du bist- den Menschen hinter der Rolle zu erkennen und wirklich zu sehen und wert zu schätzen!

Zum Beispiel:
Dein Chef – wie oft wird darüber getuschelt, dass er etwas hätte anders tun sollen oder dies und das nicht ok von ihm war… Wer von euch hat ihm das mal unter 4 Augen – von Mensch zu Mensch- erklärt? Wisst ihr, wie Führungskräfte oft darunter leiden, nicht Teil des Teams und des dazugehörigen Austauschs zu sein? Führung kann sehr einsam sein…

Oder die Kassiererin im Supermarkt – die könnte ja auch mal freundlicher sein! Sieh ihr mal in die Augen…auf ihre Hände. Wie sitzt sie dort eingequetscht hinter der Kasse? Wie oft ist sie heute schon angepöbelt worden? Vielleicht bis Du ja der Jenige, der ihr zum Ausgleich ein Kompliment macht…dem Menschen, der Dir ermöglicht, gleich mit Deinem Einkauf nach Hause zu fahren.

Oder Dein Kind – wie oft hat es sich schon beeilen müssen, damit Du pünktlich aus dem Haus kommst?

Wie oft, musste es schon zurückstecken, weil Erwachsene eine bessere Idee davon hatten, was für ihn sinnvoll ist. Wie oft am Tag wird es korrigiert und angewiesen etwas zu tun, was ihm sinnlos vorkommt. Wenn ein Chef das mit seinem Mitarbeiter macht (und das kommt vor!), ist der Burnout vorprogrammiert.

Wie schon oben erwähnt. Natürlich müssen wir unseren Kindern auch mal Dinge verbieten – keine Frage! Gerade Kinder kommen gut damit klar, wenn sie etwas nicht bekommen, was sie haben oder tun wollen, jedoch ist es ein Unterschied, es per Entscheidung von oben nach unten zu kommunizieren oder dem Kind zu erklären, warum man etwas so entscheidet – auf diese Art ist man auch selber gezwungen, sich eine stimmige Erklärung zu überlegen und man lernt dazu sein Kind besser kennen, wenn es seine Meinung dazu äußern darf und damit ernst genommen wird.


EXTRA – WER BIN ICH? …wenn ich mich nicht fühle…

EXTRA – WER BIN ICH …wenn ich mich nicht fühle…Wer sich ohne seine ROLLE nicht wertvoll (genug) fühlt, der darf dies als Einladung verstehen, an seinem Selbstbild zu arbeiten. WIR alle sind gleich wertvoll und das ist völlig unabhängig von unserem Beruf, Kontostand oder Familiensituation.

Immer wieder passiert es, dass wir uns stärker mit unserer Rolle identifizieren als es uns gut tut

Das betrifft beide Richtungen. Sind wir in der Rolle eines Arbeitslosen, durch eine Kündigung, fühlen wir uns wertlos. Sind wir erfolgreich als Führungskraft fühlen wir uns wertvoll und angesehen. Auf die Frage, WER BIN ICH? antworten wir meist mit unserem Beruf oder unserer Tätigkeit oder zumindest mit einem Abschluss, den wir haben. Fällt dieser Job dann weg oder verlieren wir unser Vermögen, trauen wir uns kaum, das zu sagen, denn das lässt uns auf der (auf unserer!) Werteskala sinken.

Aber damit nicht genug! Hinzu kommt die Meinung unseres Umfeldes, das oft nicht gerade unterstützend wirkt, wenn wir einen Anderen, als den gewohnten Weg einschlagen.

Sind wir zum Beispiel gerade selbständig und ringen am Existenzminimum, fühlen wir uns „beschissen“, …als Versager, auf jeden Fall nicht wertvoll.
Vermeintlich aufmunternde Aussagen von Freunden, wie „das wird schon wieder…“ oder na, wie läuft es? …ach, immer noch nicht…“  „Willst Du nicht lieber etwas anderes machen?“ fördern diesen Gedanken noch, denn sie bestätigen ja, dass wir betrauernswert sind.

Wir flüchten zurück in unsere Rolle -oder eine vergleichbare-, in der wir wieder anerkannt werden, nur um vermeintlich wieder wertvoller zu sein…und dass Schlimme ist, es fühlt sich kurzfristig auch so an!

Wer BIN ich also?

Ob arbeitslos, selbständig, Chef oder Angestellter, alt oder jung, dick oder dünn, krank oder gesund. All das sind Rollen oder Zuordnungen, die wir TEMPORÄR in unserem Leben ausfüllen.

Doch wir sind das ganze Leben über, derselbe Mensch mit derselben Seele, die aus all diesen Rollen dazulernt, jedoch keine dieser Rollen IST!


WER BIN ich dann also wirklich? …hier eine gute Alternative es herauszufinden

WER BIN ich dann also wirklichStatt uns mit all unseren Rollen zu stark zu identifizieren, können wir uns bewusst werden und dankbar sein, dass wir diese oder jene Aufgabe ausfüllen dürfen, dankbar, dass wir uns damit wohlfühlen. Dankbar, dass wir anderen Menschen damit helfen konnten oder unserer Familie ein gutes Zuhause bieten können.

In Situationen, in denen wir uns unwohl fühlen, dürfen wir innehalten und uns bewusst machen, dass wir gerade jetzt die Chance bekommen, etwas über unsere Bedürfnisse zu lernen und uns selbst damit immer näher zu kommen – und zwar unserem wahren Selbst (unabhängig von einer Rolle).  Auch dafür dürfen wir dankbar sein!

Bessere Fragen, die Du Dir stellen könntest, statt wieder zurück in eine Rolle zu flüchten, sind beispielsweise

Zu Deiner Person: Wer bin ich ohne diese Rolle?

  • Was ist es, was sich durch mein ganzes Leben gezogen hat, wie ein roter Faden?
  • Welche Eigenschaften und Stärken lassen mich all diese Rollen ausfüllen?
  • Was macht mich einzigartig und unverwechselbar?
  • Welche Werte sind mir wichtig und möchte ich in mein Leben integrieren?
  • Warum bin ich hier?

Und erst dann zur Situation und Deinen Möglichkeiten:

  • Wie geht es mir mit der neuen Situation?
  • Welche neuen Möglichkeiten könnten sich dadurch für mich auftun?
  • Wer könnte mich bei der Findung neuer Wege unterstützen?
  • Was könnte mein nächster Schritt sein?

Der Weg raus aus der Rollen-Identifikation und hin zu Dir selbst und zu Deiner ur-eigenen Kraft kann sich anfangs (und auch zwischendurch immer wieder) sehr holprig, mulmig und wirr anfühlen – doch Du gewinnst an innerer Sicherheit, Selbstliebe und Selbstwert und damit wirst Du mit jedem Tag unabhängiger von allen äußeren Umständen – und Rollen.


Wo stehst Du gerade? …und wo willst Du hin

Wo stehst Du gerade …und wo willst Du hinWeißt Du bereits WER Du BIST?  ….und Warum Du hier bist?
Lebst Du es schon?   Ja?  Dann freue ich mich mit Dir!

Und wenn Du Dir bisher nicht sicher bist, lade ich Dich ein, Dir ein wenig Zeit zu nehmen und die Fragen im letzten Abschnitt zu bearbeiten… ok, Du bist fertig?

Wie würdest Du jetzt die Frage „Wer BIN ich?“ beantworten?  Hat sich etwas verändert?

Spielst Du mit dem Gedanken, mehr zu Dir selbst zu finden oder möchtest Du zunächst Deine Möglichkeiten kennen lernen, um darüber nachzudenken? Dann freue ich mich, Dich bei Deiner Entscheidungsfindung unterstützen zu dürfen!

Kontaktiere mich einfach per E-Mail über kontakt@indrani-coaching.de und wir vereinbaren einen Termin für ein kostenfreies Orientierungsgespräch, in dem wir Deine aktuelle Situation beleuchten und über Deine Möglichkeiten sprechen.

Ich freue mich auf Dich, Du wundervoller Mensch 😉!

Herzlich Indrani


Hier finden sich weitere aktuelle Themen im BLOG STRESSFREI.


So stärkst du dein Selbstwertgefühl, werde stressfrei

Innerer Druck und Selbstwertgefühl

Innerer Druck und SelbstwertgefühlSchneller, höher, weiter, besser und besser. Das kennst du sicher, denn es ist der Zahn der Zeit unserer heutigen Leistungsgesellschaft. Es geht darum in noch kürzerer Zeit noch bessere und noch mehr Ergebnisse zu schaffen.

Mitarbeiter werden wegrationalisiert und die noch vorhandenen müssen die Arbeit ihrer bisherigen Kollegen übernehmen und das in der gleichen Zeit. Und vor allem schwelt die Angst vor der eigenen Kündigung stets im Bewusstsein derer, die sich in dieser Maschinerie befinden. In der Angst wird brav weitergemacht, denn Stress ist zur Normalität geworden.

Dass Dauerstress zu physischen- und psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Burnout oder Süchten führt, ist allemal bekannt.

Das sind die äußeren Mechanismen, die einfach vorhanden und nicht wegzuleugnen sind. Vielleicht gehörst du genau zu diesen Menschen, die „brav mitspielen und funktionieren“, dann lass dir sagen, ausschlaggebend ist das, was durch den Druck im Außen nun in deinem Inneren in Gang gesetzt wird und hier kommt dann dein Selbstwertgefühl ins Spiel.

In diesem Blogartikel erkläre ich dir, die Zusammenhänge zwischen Selbstwertgefühl, Programmierungen und deinem Stress. Vor allem erfährst du, wie du dein Selbstwertgefühl stärken kannst, um stressresistenter zu werden. Carmen Hintermüller, Expertin für Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Selbstwert. Mehr über die Autorin findet sich am Ende von diesem Artikel und auf https://www.selbstwertgefuehl-staerken.at


Wie ein starkes Selbstwertgefühl entsteht

Wie ein starkes Selbstwertgefühl entstehtDie Grundlagen für ein starkes Selbstwertgefühl werden bereits in frühkindlichen Entwicklungsphasen gelegt. Eine schlechte Kindheit ist jedoch nicht in Stein gemeißelt, denn ein starkes Selbstwertgefühl ist für dich zu jedem Zeitpunkt möglich.

Für mich gründet sich die Entwicklung eines starken Selbstwertgefühls immer auf 3 Säulen, dem Selbstbewusstsein, der Selbstliebe und dem Selbstvertrauen.

Das Selbstwertgefühl zu stärken, ist ein Prozess, der sich durch die Arbeit an den 3 Säulen automatisch vollzieht, welche wir uns noch im Detail ansehen.


Ursachen für mangelhaftes Selbstwertgefühl

Ursachen für mangelhaftes SelbstwertgefühlNun zurück zum Alltag:

In immer kürzerer Zeit musst du mehr Aufgaben erledigen. Diese Tatsache trifft nun auf deine Programmierung. Was bedeutet das?

Bereits in der frühen Kindheit wurden die Ursachen dafür gelegt, dass du dich stressen lässt. Ja du liest richtig, du lässt Stress in dir zu, weil du so programmiert wurdest, gelernt hast dich von dir selbst zu entfernen und dir dadurch zu wenig vertraust. Du glaubst du musst.

Ein kleines Kind kennt keinen Stress

Es ist einfach, es existiert und lebt in seinem natürlichen starken Selbst(wert)Gefühl. Das Selbstwertgefühl eines Babys ist von Natur aus gestärkt. Und dann geht es los. Das kleine Wesen ist vollkommen abhängig von seinem Umfeld, es braucht Liebe, Zuneigung, Zärtlichkeit, Nähe um zu überleben und um das zu bekommen, beginnt es sich zu verbiegen.

  • Du musst brav sein, dann bekommst du…,
  • Du musst artig sein, dann darfst du…,
  • Wenn du das nicht tust, dann bist du aber schlimm…,
  • Wenn du nicht folgsam bist, fahren wir nicht zum Spielplatz,
  • Wenn du nicht aufisst, dann darfst du nicht zu Mami auf den Schoß, bekommst du kein etc..

oder

  • Du bringst wirklich nichts zusammen,
  • Du kannst das nicht,
  • Du bist zu klein, dumm, blöd dafür etc..

Von klein auf hörst du solches und Ähnliches Zig tausende Male

Bis zum Alter von 6-7 Jahren gehen diese Sätze 1:1 ohne Filter in dein Unterbewusstsein und brennen sich dort in dein Betriebssystem. Das heißt in deiner Kindheit wurdest du von dir Selbst entfremdet. Weil du permanent immer wieder gesagt bekommen hast, dass du etwas tun musst, etwas leisten musst, um Liebe bzw. etwas zu bekommen. So wurde dein Selbstwertgefühl nicht gestärkt, sondern eher geschwächt. Und diese Sätze sind heute deine Glaubenssätze, nach welchen du funktionierst.

Ich werde geliebt, wenn ich entspreche, ist als Erwachsener nichts anderes, wie, ich werde geliebt, wenn ich leiste und alles tue, was von mir verlangt wird.

Dazu gesellen sich dann natürlich finanzielle Verpflichtungen und die Angst als Versager abgestempelt zu werden, denn die Anderen schaffen es ja und du vielleicht nicht? Schließlich wurde dir ja vielleicht eingeimpft, dass du es nicht kannst, nichts zusammenbringst oder Ähnliches, sodass du es nun beweisen musst. Dir und den anderen! Oft natürlich auf einer unbewussten Ebene.


Belastende Glaubenssätze leichter umprogrammieren

Glaubenssätze leichter umprogrammieren Die Neuprogrammierung dieser alten belastenden Glaubensmustern und dein Selbstwertgefühl wieder zu stärken sind ausschlaggebend um stressfreier zu werden.

Es ist daher wichtig, zuerst wieder in dein natürliches Selbst(wert)Gefühl zu gelangen, denn, wenn du spürst, wer du bist, kannst du diese falschen Glaubenssätze über dich selbst, besser entlarven und leichter umprogrammieren.

Dein Selbstwertgefühl zu stärken, bedeutet daher immer primär deine eigenen Werte (wieder) fühlen zu lernen. Wie das geht, erkläre ich dir im nächsten Punkt.


Dein Selbstwertgefühl zu stärken bedeutet viel mehr als nur dein Selbstwertgefühl zu stärken

Selbstwertgefühl zu stärken bedeutet viel mehr Hm das klingt eigenartig, ist es aber nicht. Es gibt unzählige Menschen, die zwar viel dafür tun um ihr Selbstwertgefühl zu stärken, aber das Wesentlichste außer Acht lassen.

In vielen Coachings geht es beim Selbstwertgefühl stärken nur darum, dass du dir deiner eigenen Stärken, Fähigkeiten und Talente bewusstwirst und dir klar machst, was dir schon alles geglückt ist. Das ist toll und eine gute Basis. Das Essenziellste um ein starkes Selbstwertgefühl zu entwickeln und mit Stress besser umgehen zu können, ist aber Folgendes:

  1. Werde dir deiner Selbst bewusst = Selbst-bewusst-sein= Selbstbewusstsein

SELBSTBEWUSSTSEIN ist immer! der 1. Schritt auf dem Weg dein Selbstwertgefühl zu stärken.

Erkenne, dass du das Selbst bist, ein geistiges Wesen in einem physischen Körper. Das falsche Selbst, das Ego, welches durch alle Konditionierungen und Programmierungen entsteht, glaubt, dass es immer leisten muss, dieses Ego ist es auch, dass sich stressen lässt bzw. das dich stresst. Doch das bist nicht du! Dein wahres Selbst ist die Seele und diese ist ein Teil der unendlichen schöpferischen Quelle. Du hast diese unversiegbare Quelle in dir, immer und überall. Wenn du dir also bewusst machst, wer du wirklich bist, wirst du aus dir selbst heraus die Kraft schöpfen können, um schrittweise deine nicht förderlichen Glaubensmuster zu transformieren und stressfreier leben können.

  1. Lerne dich zu lieben und dein Selbstwertgefühl wird stärker

Warum? Weil, du lernst dir einfach das zu geben, was dir immer versprochen oder nur gegeben wurde, wenn du früher funktionierst hast. Du bist erwachsen und benötigst nun keine Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung von außen um zu überleben. Mach dir das bitte bewusst. Du kannst dir selbst Liebe und Aufmerksamkeit schenken und das macht dich unabhängig.

Mit SELBSTLIEBE als zweiter wichtiger Säule bist du auf dem besten Weg dein Selbstwertgefühl zu stärken.

  1. Beginne den Botschaften deiner Seele zu vertrauen

Das Selbst bzw. die Seele ist immer unabhängig von Zeit und Raum und hat Zugang zu allen Informationen, die dein Verstand einfach nicht hat, da er auf die 5 Sinne beschränkt ist.

Die Seele spricht zu dir als Intuition, innere Stimme, Bauchgefühl, Stimme des Herzens, es gibt viele Namen dafür. Und zwar nicht laut und dominant wie die Stimme in deinem Kopf, die alles besser weiß, sondern sanft, leise, wie ein zarter Windhauch, ein kurzer Impuls.

Je mehr du dem leisen Flüstern vertrauen lernst, desto stärker wird dein SELBSTVERTRAUEN und der Wert, den du deiner Seele gibst steigt, das heißt du stärkst wiederum dein Selbstwertgefühl.

Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Selbstvertrauen sind ineinander verwoben und entwickeln sich nicht hintereinander sondern parallel. Du merkst es einfach als kontinuierlich steigendes Selbstwertgefühl.


Deine Angst vor dem Jobverlust und dein Selbstvertrauen

Angst vor dem Jobverlust Ein weiterer Grund weshalb du dich stressen lässt ist mangelhaftes Vertrauen in deine Seele, in deine innere Führung.

Ebenso ist, Nein sagen können maßgeblich um zu dir zu stehen. Je stärker dein Selbstwertgefühl wird, desto leichter kommt dir ein Nein über die Lippen. Denn jedes Nein ist ein Ja zu dir selbst.

Dazu ein Beispiel:

Wenn du auf deine Grenzen hörst, sie wahrst und nicht zu allem „Ja und Amen“ sagst und dadurch eine Kündigung riskierst, weil du einfach nicht in ein Burnout fallen willst, wer weiß, was da noch für ein besserer Job auf dich wartet. Oft erlebe ich, wie Menschen heilfroh sind, dass alles so gekommen ist und sie endlich zu sich selbst gestanden sind, weil sie gelernt haben auf ihre Seele zu vertrauen. Das ist Selbst- Vertrauen, du vertraust deinem Selbst.


Deine Programmierungen alias Glaubenssätze poppen als Gedanken hoch

Programmierungen alias GlaubenssätzeDass du dein Selbstwertgefühl stärken lernst ist das Eine und das Andere genauso wichtige ist, dass du beginnst deine Glaubensmuster aufzuspüren.

Denn du bist nicht deine Gedanken!

Daher nimm nicht automatisch alle in dir aufsteigenden Gedanken für bare Münze. Werde zum Beobachter, was da so alles in dir ist und überprüfe, ob das so stimmt, was dir die Stimme im Kopf sagt, denn die bist ja nicht du, wie du bereits weißt.


Die Kunst im Stress zu sein, ohne sich gestresst zu fühlen. Dass gelingt, wenn du dein natürliches Selbstwertgefühl stärkst

Die Kunst im Stress zu sein, ohne sich gestresst zu fühlenStress im außen bedeutet nicht automatisch Stress in deinem Inneren

Du kennst sie diese Menschen, die sich einfach nicht stressen lassen und in sich ruhen. Und genau das, ist auch für dich möglich.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Du kommst ins Büro und ein Berg Akten liegt schon auf deinem Schreibtisch und über 100 Mails sind in deinem Postfach. Du bist auf die Sekunde erschlagen, dein Puls geht hoch, du spürst Druck in der Brust, du hast Stress pur, dein Adrenalinpegel fährt hoch, Gedanken, wie soll ich das bloß alles schaffen, laufen in dir ab.

Was passiert?

Dein Geist driftet ab und ist nicht mehr im Moment

Du bist nicht mehr bei dir.

Dann kommt bei vielen das Muss, ich muss es schaffen.

Wenn du dir erlaubst, tiefer hinzuschauen, ist da oft auch die Angst, nicht gut genug zu sein und Gedanken, wie, was denn passiert, wenn du es nicht schaffst, … womöglich, dass du dann den Job verlierst. Oder auch ich schaff das nicht mehr … Das Gedankenkarussell läuft auf Hochtouren. Deine Glaubensmuster melden sich, wenn du achtsam bist, entdeckst du sie (Ich bin nicht gut genug, ich kann das nicht, wenn ich das nicht schaffe, dann …) Du machst weiter, weil du glaubst, dass du keine Wahl hast. Vielleicht kennst du das? So geht es dann oft wochen- oder monatelang bis sich erste Symptome wie Schlafstörungen, Energiemangel zeigen…

Hier eine kleine Übung für dich

Du kannst nur eins nach dem anderen erledigen und das ist auch die Kunst, wie es dir immer mehr gelingt, wenn du dein Selbstwertgefühl stärkst und deine Muster entlarvst.

  1. Wenn du spürst, wie der Druck in dir, der Stress kommt, dann

ATME einfach nur. Atme tief ein und aus, seufze.
Nimm die Beobachterrolle ein und betrachte „das Schauspiel“ von außen.

  1. Mach dir bewusst, wer du bist, nämlich ein Teil der Essenz. Das hilft dir bei dir zu bleiben und nicht in Gedanken abzudriften.
  2. Atme und fühle dich in deinem Körper für ein paar Minuten ganz im Hier und Jetzt.
  3. Nimm einfallende Gedanken wahr und betrachte und überprüfe sie. Spüre dich weiter und fühle, wie du wieder ruhiger wirst.
  4. Aus dieser Haltung heraus beginnst du nun mit einer Sache. Eine nach dem Anderen.

Wichtig ist, diese Übung immer wieder einzubauen, denn so bist du immer mehr ganz bei dir, wirst ruhiger und gelassener und die Dinge im außen stressen dich weniger.

Ich hoffe dir mit diesem Artikel einen kleinen Einblick in die Facetten von Selbstwertgefühl geben haben zu können, vor allem, dass Selbstwertgefühl viel mehr ist, als oft angenommen wird.

Weitere Themen zu stressfrei finden sich hier im BLOG STRESSFREI.


Stressfrei leben – der Stresstest

Der Stresstest für ein glückliches und stressfreies Leben

Kennst du den einzigartigen Stresstest? Wie oft hörst du diesen Satz oder sagst es selbst: „Nicht jetzt, ist gerade ziemlich stressig“ oder „Ich bin total im Stress!“? Die meisten Menschen stehen ständig unter irgendeinem Druck, vor allem Leistungsdruck, Zeitdruck oder Überforderung. Wie du körperliche Warnsignale durch einem Stresstest erkennst und was die ersten Schritte sein könnten, um Stress zu bewältigen, erfährst du in diesem Artikel. Der von mir entwickelte Stresstest findet sich am Ende von diesem Artikel.

Ute Schlieper ist Expertin für StressFREIHEIT, Coach und Trainerin, Achtsamkeitstrainerin und Meditationslehrerin. Sie selbst war nach einigen durchlebten Krisen seelisch und körperlich erschöpft und kämpfte am Ende mit einem Burnout. Mehr Informationen über die Autorin finden sich am Ende von diesem Artikel und auf der Webseite www.uteschlieper.com.


Was ist eigentlich Stress?

Stress! Ein Wort, das jedem bekannt und ziemlich negativ belastet ist. Doch was ist eigentlich Stress?

Eigentlich Alles! Mit anderen Worten: Jeder Gedanke, jede Emotion und jedes Ereignis können Stress auslösen, und zwar negativen sowie positiven Stress.

Der perfekte Mix für krank machenden Stress entsteht durch erhöhte Anforderungen von außen und den hohen Erwartungen an sich Selbst.

Stress ist eine Belastung, die bestimmte körperliche oder seelische Reaktionen hervorruft. Vor allem führt Stress im Übermaß zu Dauerstress. Das hat zur Folge, dass der Organismus keine ausreichende Möglichkeit zur Entspannung findet, und das hat wiederum Auswirkung auf ziemlich alles in unserem Körper.


Lässt ein Stresstest die Anzeichen von Überforderung erkennen?

stresstest um anzeichen von überforderung zu erkennenDurch einen Stresstest lässt sich leicht herausfinden, ob bereits körperliche Warnsignale und Anzeichen von Überforderung vorhanden sind.  Denn so viel ist schon mal sicher: Stress macht krank! Stress und deren Auswirkungen auf den Mensch finden sich hier.

Häufig werden allerdings nicht die psychischen Erkrankungen diagnostiziert, sondern erst die körperlichen Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen, Magengeschwüre oder chronische Rücken- oder Kopfschmerzen.

Findet die Schulmedizin jedoch keine organische Ursache für ein Leiden, dann werden oft psychische Gründe vermutet, verursacht durch Stress. Durch einen schnellen und effektiven Stresstest kann jeder selbst herausfinden, ob es vermehrt Anzeichen für Überforderung gibt. Ein Stresstest gibt einen sofortigen Hinweis darauf, wie es um die körperliche und seelische Gesundheit steht.

Beim Bewerten der Warnsignale in einem Stresstest ist es wichtig, ehrlich sich selbst gegenüber zu sein!

Außerdem ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt, dass Dauerstress das Immunsystem schwächt, da Stress sich auf unseren ganzen Körper auswirkt. Der gefährliche Mix, der unseren gesamten Organismus belastet, macht sich deutlich bemerkbar: das Zusammentreffen von körperlichen und psychischen Erkrankungen. Sie haben als Ursache vor allem etwas gemeinsam: Stress!


Körperliche Warnsignale durch einen Stresstest wahrnehmen

körperliche warnsignale durch einen stresstest wahrnehmenWarnsignale des Körpers, die auftreten, wenn wir uns selbst überfordern, können jedoch ignoriert und verdrängt werden. Zudem kann unser Köper sehr viel aushalten, bevor wir uns entscheiden, einem Stresstest zu machen.

So verlieren wir unsere innere Ruhe, weil wir alltäglich zu vieles tun, was uns missfällt, sinnlos erscheint und uns regelrecht auslaugt. Wir fokussieren uns an erster Stelle auf Job und Arbeit, dann auf Familie und Beziehung und am Ende auf uns Selbst. Dabei sollte es gerade umgekehrt sein und unsere Selbstfürsorge an erster Stelle stehen!

Stressbedingte Krankheitssymptome können jeden treffen und treten immer häufiger bereits bei  vielen jungen Menschen auf. Ein Stresstest und die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ermöglicht, diese Symptome richtig zu deuten.

Unser Körper ist eigentlich ein genial funktionierendes System. Alles läuft nahezu automatisch, ohne dass wir viel dazu tun müssen. Das funktioniert lange Zeit ganz gut. Andererseits gibt der Körper uns auch deutliche Hinweise dafür, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Das zeigt er in Form von Symptomen, die uns Kraft und Energie rauben.

Welche Krankheitssymptome machen dir schon länger zu schaffen?

Stressbedingte, körperliche Warnsignale können durch einen Stresstest erkannt werden.

Das können zum Beispiel Schlafprobleme, Magenschmerzen und Verdauungsprobleme oder auch sexuelle Funktionsstörungen sein. Diese Symptome zu verdrängen oder sich die Dinge schönzureden, ist wenig hilfreich.

Jedoch ist ein kurzer Stresstest kein medizinischer Test! Ein Stresstest zeigt lediglich, ob aufgrund der momentanen Lebensweisen stressbedingte Anzeichen für Überforderung vorhanden sein könnten.


Emotionale Warnsignale durch den Stresstest herausfinden

3 minuten stresstestEinen Auslöser für den rasanten Anstieg psychischer Erkrankungen wie beispielsweise Burnout und Depression sehen Fachleute darin, dass wir heute im Alltag immer größerem Stress ausgesetzt sind.

Ein Burnout ist nicht, wie es oft dargestellt wird, eine typische „Managerkrankheit“ die nur bei Führungskräften im Zusammenhang mit der täglichen Arbeit entsteht. Ein Erschöpfungszustand kann sich auf berufliche und private Bereiche beziehen und jeden treffen!

Deshalb ist es umso wichtiger, emotionale Warnsignale so früh wie möglich durch einen Stresstest zu erkennen. Nur ungern gestehen wir uns selbst psychischen Anzeichen, wie beispielsweise Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit oder sexuelle Lustlosigkeit ein. Aber mal ehrlich: Hilft es, die Tatsachen zu verdrängen? Zum 3-Minuten Stresstest geht es am Ende von diesem Artikel.

Warnsignale im Verhalten durch den Stresstest erkennen

Hast du Dauerstress im Beruf oder in deiner Beziehung? Wie oft hast du Freude in deinem Leben? Bist du glücklich?

Die Antworten auf diese Fragen könnten Anzeichen für ein verändertes Verhalten verursacht durch Stress sein. Aggressives Verhalten gegenüber Anderen, Rückzug und weniger soziale Kontakte sowie erhöhter Zigaretten- oder Alkoholkonsum sind Warnsignale, die im Stresstest hinterfragt werden.

Überforderung, Ärger und Kummer führen dazu, dass irgendwann gar nichts mehr geht und wir am liebsten davonlaufen möchten. Und was nun?  Eingestehen, dass wir völlig gestresst sind oder gar ein Burnout droht?

Burnout entsteht immer dann, wenn wir über sehr lange Zeit an unsere Belastungsgrenze kommen, keine Wertschätzung für unser Tun erfahren und unsere eigenen Bedürfnisse komplett vernachlässigen. Warnsignale, welche auf eine Burnout hinweisen, könnten rechtzeitig durch einen Stresstest erkannt werden.


Stress bewältigen in drei Schritten

Wenn du durch den Stresstest erkannt hast, dass bei dir bereits Kettenreaktionen von körperlichen und seelischen Stressreaktionen stattfinden, solltest du möglich rasch damit beginnen, nach Möglichkeiten der Stressbewältigung zu suchen.

Warnsignale durch Stresstest erkannt: 3 effektive Tipps für Stressfreiheit!

3 effektive und machbare Tipps, um sofort zu innerer Ruhe zu kommen

3 effektive tips für stressfreiheit - innehalten

  1. Innehalten. Nimm’ dir einen Moment Zeit und mache deinen ganz persönlichen Stresstest. Erkenne, ob du in den letzten Monaten vermehrt Anzeichen von Überforderung feststellen konntest.

Ein Stresstest schafft Klarheit. Klarheit ist das Fundament für positive Veränderung! Wenn du nach einem Stresstest erkannt hast, wie es um deine körperliche und seelische Gesundheit steht, ist eine bewusste Lebensweise zielgenau planbar.

  1. Meditieren. Meditation kann jeder selbst erlernen, ohne dass es etwas Besonderes dafür braucht.

Obwohl die Meditation schon lange in der westlichen Welt angekommen ist, hat sie für viele immer noch einen esoterischen Touch.

Nach dem Stresstest wieder innere Ruhe und Gelassenheit finden

3 effektive tips für stressfreiheit ruhe gelassenheitDie gesundheitlichen Vorteile von Meditation sind inzwischen durch unzählige Studien belegt:

Meditation hilft bei Angstzuständen und Depressionen, ist gut für unser Immunsystem, reguliert Bluthochdruck und Blutzuckerspiegel, hilft bei Schlafstörungen, reduziert Stress und fördert die Gelassenheit.

Es gibt nichts Einfacheres, als sich hinzusetzen und die Augen zu schließen. Finde den passenden Zeitpunkt, den richtigen Ort und eine für dich angenehme Position. Den Atem bewusst wahrzunehmen und die Gedanken einfach ziehen zu lassen. Das ist der Anfang für ein meditatives Innehalten. Probier’s einfach mal!

3 effektive tips für stressfreiheit zeit für dich

  1. Zeit für dich. Bewusste und regelmäßige Auszeiten sollten ein fester Bestandteil deines Alltags sein.

Hand auf’s Herz: Wie gut kümmerst du dich um dich selbst?

In unserer durchkonsumierten und überbeschleunigten Welt haben wir es verlernt, um uns selbst zu kümmern. Doch diese wunderbaren kleinen Momente von Glück, Kreativität und Hingabe sind wichtig für unsere innere Ruhe und Zufriedenheit!

Ein Stresstest macht bewusst, ob du deine Bedürfnisse vernachlässigst.

Wann hast du das letzte Mal genügend Zeit für dich gehabt?

Das Ergebnis des Stresstests kann dir bewusst machen, wie sehr du deine eignen Bedürfnisse vernachlässigst. Positive Emotionen und schöne Erlebnisse sind enorm wichtig für das psychische Wohlbefinden. Sie erzeugen Glückshormone!

Viele Glückshormone führen dazu, dass man weniger Stresshormone hat, sich freier fühlt und das Leben in vollen Zügen genießen kann. Nimm dir daher Zeit für dich und tue das, was dich erfüllt und glücklich macht!

Glückshormone stärken unser Immunsystem. Stresshormone dagegen schwächen uns. Glückliche Menschen sind gesünder. Außerdem sind sie weniger anfällig für psychische- und physische Krankheiten.


Stressfrei zu leben ist möglich!

stressfrei leben ist möglichEffektive Stressbewältigung und Burnout Prävention ist immer individuell. Tipps und Ratschläge helfen selten, die im Stresstest erkannten Warnsignale zu bewältigen.

Mit einem effektiven Coaching können stressige Belastungen und gesundheitliche Herausforderungen zum Positiven verändert werden.

Also: Ab jetzt keine Ausreden mehr! Der Stresstest ermöglicht, deine negativen und stressigen Einflüsse zu erkennen.

Was kannst du jetzt verändern, um wieder stressfrei und glücklich zu leben?

Nach dem Stresstest wieder glücklich und stressfrei leben!

Leicht machbare und hochwirksame Methoden ermöglichen,  in deine volle Kraft zu kommen.  Es ist gar nicht so kompliziert, mental stark zu werden und gleichzeitig optimale Gesundheit zu entwickeln! Das erlaubt dir, gelassener und bewusster zu leben, mehr Leichtigkeit in deinen Alltag zu bringen und deine Lebensqualität enorm zu steigern.


Fazit für ein glückliches und stressfreies Leben

Negativer Stress wirkt sich auf den gesamten Organismus aus. Ein erster kleiner Schritt könnte sein, durch einen Stresstest herauszufinden, was täglich überfordert und stresst. Dabei sollten wir ehrlich zu uns selbst sein und nichts verdrängen.

Durch Achtsamkeit und eine bewusste Lebensweise hat jeder selbst Einfluss auf seine körperliche- und seelische Gesundheit.

Eine gesunde Lebensweise fängt damit an zu erkennen, was gut tut und was schadet. Es gibt leicht machbare und effektive Methoden, die im Stresstest erkannten Stress-Symptome zu bekämpfen. 


Ein Stresstest ermöglicht, das Leben zu entstressen!

Ein achtsamer Umgang mit sich selbst ist der erste Schritt in ein stressfreies und glückliches Leben!

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Entspannt und glücklich mit dem Rauchen aufhören

Zweimal im Jahr möchten Raucher und Raucherinnen mit dem Rauchen aufhören. Meist scheitern die Vorhaben weil die falschen Methoden anwendet werden. Wie du glücklich rauchfrei werden kannst, darum geht es in diesem Artikel.

Katja Oppitz ist Expertin für eine glückliche und langfristige Rauchfreiheit. Die gelernte Diplom Mentaltrainerin, Hypnotiseurin, zertifizierter Rauchentwöhnungscoach & Anwenderin des mentalen EFT ist selbst Exraucherin und gibt seit 2006 Ihre Erfahrung und Wissen für ein erfolgreiches rauchFREI weiter. Mehr über die Autorin findet sich am Ende von diesem Artikel und auf https://www.no-smoke.at/


rauchen aufhören mit katja oppitz

Oft hat es einen Grund, warum der Raucher, die Raucherin mit dem Rauchen aufhören möchte. Vielleicht ist es der Raucherhusten, das eigene Kind, dass immer wieder bettelt: Mama/Papa, höre bitte mit dem Rauchen auf… oder auch die eigene Empfindung zum Rauchen, weil es als störend und stressig empfunden wird.

Interessanterweise ist die häufigste Antwort eines Rauchers auf die Frage: Wie geht es dir? „Es ist stressig…“

Als Motiv geben Exraucher an, dass das Leben als Raucher als stressig empfunden wird, weil man sich ständig die Zeiten für Rauchpausen, Tabakbeschaffung und Ähnliches einteilen muss.

Ebenso spielt das „endlich Rauchen aufhören“ gedanklich immer wieder eine Rolle. Vielleicht geht es dir auch so, dass immer mehr Freunde und Bekannte mit dem Rauchen aufhören. Immer öfter bist du die einzige Person, die im Freien steht und allein die Genusszigarette raucht, die ehrlich gesagt schon lange keinen Genuss mehr bietet.

Ohne den Glimmstängel geht es aber nicht. Ohne den Zug einer Zigarette, der endlich die ersehnte Entspannung bietet, fühlt sich alles nervös und ungechillt an. Wenn man doch wenigstens nur die Zigarette zu besonderen Anlässen rauchen könnte.


Bei gesundheitlichen Beschwerden ist das Rauchen aufhören immer ein Thema

Vielleicht solltest du auch aus gesundheitlichen Gründen schon lange mit dem Rauchen aufhören. Dein Arzt hat dir des Öfteren ans Herz gelegt, diese Gewohnheit abzulegen, aber du schaffst es einfach nicht für längere Zeit rauchfrei zu sein. Wenn du mit Nichtrauchern unterwegs bist, fällt es dir leicht keine Zigaretten zu rauchen. Sind aber Raucher dabei, ist es schier unmöglich. Wenn du allein bist, ist die Lust nach einer Zigarette oft so groß, dass du nicht widerstehen kannst. Der Wunsch beim Rauchen aufhören stresst und dann musst du doch diese eine Zigarette rauchen und ärgerst dich vielleicht. Wieder bist du gescheitert, obwohl du dir fest vorgenommen hast, jetzt endlich dein Ziel „für immer rauchen aufhören“ in die Tat umzusetzen.

rauchen aufhören mit katja oppitzEs ist ein Teufelskreis mit dem Rauchen aufhören

Du glaubst, dass du nicht mit dem Rauchen aufhören kannst – und das nervt. So geht es vielen Rauchern, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Hier hilft es, sich mit diesem Teufelskreis bewusst auseinander zu setzen.

Frage dich einmal: Was bringt mir das Rauchen? Genieße ich es wirklich? 

Genießt du es wirklich, mit Freunden bei jedem Wetter im Freien zu stehen und zu rauchen oder rauchen zu müssen? Genießt du es wirklich, vielleicht sogar heimlich, deine Genusszigarette rauchen zu können? Obwohl du im gleichen Moment sauer auf dich wirst, weil du schon wieder rauchen musst?

Weil du schon wieder gefühlte 1000 mal gescheitert bist? Und weil du dann schon wieder nach Rauch riechst und den Geruch vielleicht vor anderen verstecken musst?

Was ist Genuss?

Ist wahrer Genuss nicht etwas, das Spaß und Freude macht? Etwas das durch und durch positiv besetzt ist? Bei dem du dich so richtig gut fühlst? Gut drauf bist und andere mit deiner guten Laune ansteckst? Der Genuss, an den du dich so gern zurückerinnerst und von dem du gern erzählst? Genuss, bei dem du jede Sekunde auskostet und ein breites Grinsen in deinem Gesicht trägst?

Was ist es dann für ein Genuss beim Rauchen? Der anscheinende Genuss, bei dem du ein schlechtes Gewissen hast und vielleicht sogar noch doofen Gedanken nachhängst… irgendwas stimmt da doch nicht… Frage dich auch: Für welche Werte möchte ich mit dem Rauchen aufhören?


Rauchen aufhören – erlaube es dir – nur für dich ganz allein

Viele Raucher möchten mit dem Rauchen aufhören. Denn die Wahrheit ist, dass Rauchen absolut keinen Genuss bringt. Ganz im Gegenteil. Rauchen stinkt, macht abhängig und krank. Und Rauchen ist heute nicht mehr gern gesehen. Früher hingegen war man cool und lässig, wenn man Raucher oder Raucherin war. Dass hat sich in der heutigen Gesellschaft verändert. Viele wollen Rauchen aufhören, weil Rauchen heute nicht mehr zum Lifestyle gehört. Im Gegenteil, Raucher fühlen sich heute immer mehr wie Menschen zweiter Klasse und werden oft sogar so behandelt.

erlaube es dir rauchfrei sein zu dürfenRauchen aufhören muss nicht anstrengend und schwierig sein. Stell dir vor, du wachst auf und bist Nichtraucher!

Im Gegensatz dazu ist es ein Genuss rauchfrei sein zu dürfen! Stell dir vor, dein Rauchen aufhören geschieht über Nacht. Du wachst in der Früh auf, schaust auf den Wecker und ein breites Grinsen entsteht in deinem Gesicht. Du weißt, du kannst länger liegen bleiben. Kein Zeitdruck und keine Zigarette wirft dich aus dem Bett. Im Gegenteil, du hast noch eine Menge Zeit, die du damit verbringst im Bett zu kuscheln. Du umarmst deinen Partner ohne Angst, dass ihn Rauchgeruch stören könnte. Du denkst darüber nach, was heute Schönes auf dich wartet. Dann stehst du ausgeruht und ohne lästiges Husten auf. Gehst ins Bad, putzt dir deine Zähne und bist stolz, dass deine Zahngesundheit immer besser wird. Du schaust in den Spiegel und siehst eine ausgeruhte Haut, die rosig ist und nicht fahl und grau.

Du bist stolz auf dich, denn du hast dir deinen langersehnten Wunsch: Rauchen aufhören, endlich erfüllt!

Du gehst in die Küche. Richtest dir dein Frühstück und du hast Zeit! Zeit zu genießen, Zeit für die Familie, Zeit für die Kinder. Ohne ständig an die nächste Zigarette denken zu müssen und wann du wohl die Zeit findest, sie dir anstecken zu können. Das Rauchen aufhören fühlt sich plötzlich einfach an!

Ab und zu kommen noch diese blöden Gedanken an das Rauchen einer Zigarette. Aber immer dann, wenn diese Gedanken kommen, musst du sogar ein bisschen schmunzeln. Weil du weißt, dass es nur ein Gedanke ist. Ein Gedanke der genauso schnell wieder geht, wie er gekommen ist. Und du weißt auch, warum das so ist. Weil du es genießt, in allen Situationen rauchfrei sein zu dürfen! Weil du stolz bist, dein Rauchen aufhören in die Tat umgesetzt zu haben!

rauchen aufhören du riechst so gutDeine Gesundheit wird immer besser, du merkst wie du mehr Energie hast und gern mehr unternimmst. Deine Gedanken kreisen nicht mehr darum, wann und wo du deine nächste Zigarette rauchen kannst. Ob du genug Zigaretten daheim hast und hoffentlich auch genug Feuer.

Wann du dich das nächste Mal aus dem Raum stehlen kannst um heimlich eine Zigarette zu rauchen. Um dann, den Rauchgeruch wieder mit Parfüm oder ähnlichem zu überdecken.

Und dann kommt der Moment, in dem dein Kind zu dir sagt: Mama/Papa, du riechst so gut <3 <3 <3 <3 <3!

Rauchen aufhören war deine beste Entscheidung!

Tränen vor Erleichterung und Freude kommen auf, weil du dich so freust. Zurecht kannst du mächtig stolz auf dich sein.

Inzwischen hast du sogar einige rauchfreie Momente erlebt. Du warst mit Freunden unterwegs und ihr habt vielleicht sogar ein Gläschen Wein oder ein Bier miteinander getrunken. Genau davor hattest du wirklich großen Respekt. Aber auch dass hat super funktioniert! Du hast deine rauchenden Freunde beobachtet und gesehen, wie sich alles um Zigaretten dreht. Ständig Zigaretten in der Hand, wenn keine mehr da waren, mussten schnell neue her. Immer wieder gab es Fragen, wie: „Wo ist der Aschenbecher?“, „Hast du Feuer?“, „Pass auf, deine Asche!“ oder „Wo fahren wir hin, kann ich da rauchen?“

Du beobachtest diese Szenarien jetzt mit anderen Augen und du bist so erleichtert, dass du dir darüber keine Gedanken mehr machen musst! Dein Ziel ist das Rauchen aufhören und du empfindest es als die beste Entscheidung in deinem Leben und dass ist es auch.


Mit diesen 3 Schritten schaffst du das Rauchen aufhören

bereite dich gut vor beim rauchen aufhören1.Bereite dich für den Tag X gut vor

Halbherzige Versuche beim Rauchen aufhören sind so gut wie immer zum Scheitern verurteilt. Denn sie stressen dich….

Setze dir ein Datum für deine letzte Zigarette, am besten mit einer Vorlaufzeit von ca. 2 Wochen.

Schreibe dir in diesen 14 Tagen immer wieder auf, warum und vor allem wofür du rauchfrei sein möchtest. Alle Dinge, auf die du dich freuen wirst, wenn du endlich mit dem Rauchen aufhören kannst. Diese Liste kann jeden Tag länger werden.

Es kann sein, dass es dir anfangs schwer fällt viel Positives zu finden. Lass dir helfen und frage Exraucher, was sie besonders am rauchfreien Leben schätzen. Schreibe dir diese Dinge nicht nur auf, sondern male sie dir in Gedanken aus. Fange an zu träumen, wie du einen ganzen Tag glücklich rauchfrei sein darfst und hole dir alle positiven Ideen dazu. Zum Beispiel, wie dich eine Freundin umarmt und dich drückt, weil sie so stolz auf dich ist. Wie in deiner Geldbörse immer mehr Münzen bleiben, weil du diese nicht mehr in den Zigarettenautomaten wirfst. Wie du endlich kein Halsweh mehr hast und deine Fingernägel und dein Zeigfinger nicht mehr gelb schimmern. Wie du eine Situation, von der du dich gefürchtet hast, perfekt rauchfrei überstehst und unendlich stolz auf dich bist.

entscheide dich für rauchfreiWenn der Stichtag zum endgültigen Rauchen aufhören da ist, rauche deine letzte Zigarette ohne Ablenkung

Spüre jeden Zug der Zigarette in deinem Körper und fühle was passiert. Schmecke den Rauch auf deiner Zunge. Schiebe dazu deine Zunge auf deinen Gaumen – nach was schmeckt deine Zigarette?

Fühle, wie dein Körper auf die Zigarette reagiert und verabschiede dich. Es ist ok, wenn du dabei ein komisches Gefühl hast, jeder Abschied ist doof. Gleichzeitig darf jetzt aber auch etwas Neues entstehen.

Deine Einstellung beim Rauchen aufhören entscheidet. Jetzt kann das neue, wunderbare und entspannte Lebensgefühl entstehen.

Noch ein Gedanke zum Nikotin beim Rauchen aufhören.

Das Nikotin macht sehr schnell süchtig. Es ist zum Glück sehr leicht davon wegzukommen. Interessanter Weise gibt so gut wie keine körperlichen Entzugserscheinungen beim Rauchen aufhören. Die unangenehmen Gefühle, wie Schwitzen, Nervosität, innerliche Unruhe und der gleichen die beim Rauchen aufhören wahrgenommen werden, kommen von deinen Gedanken. Wenn du froh bist, endlich in allen Situationen rauchfrei sein zu dürfen, werden diese Gefühle nicht oder nur ganz kurz kommen und gleich wieder vergehen.


2.Erlebe alle Situationen, in denen du früher geraucht hast, nur ohne Zigarette

Viele Menschen, die mit dem Rauchen aufhören meiden Situationen, in denen sie früher geraucht haben. Oft gibt es keine Treffen mehr mit Freunden aus Angst, wieder in Versuchung zu kommen. Vielleicht hören sie sogar auf Kaffee zu trinken, weil bisher die Zigarette und der Kaffee zusammengehört haben. Wenn du das machst, verzichtest du nicht nur auf das Ritual der Zigaretten, sondern auch auf alles Andere. Alles, was sonst noch Spaß und Freude gemacht hat. Wahrscheinlich wirst du den Rauchstopp als Verlust wahrnehmen, obwohl er gar keiner ist. Das Rauchen aufhören wird so als sehr anstrengend empfunden.

rauchen aufhören erlebe alle situationenDeshalb mein Rat beim Rauchen aufhören: Erlebe alle Situationen, in denen du früher geraucht hast, nur ohne Zigarette. Je schneller dein Gehirn Informationen hat, die es abrufen und ein Gefühl damit verknüpfen kann, umso besser ist es.

Sei stolz auf alle Situationen, in denen du dir erlaubst, rauchfrei sein zu dürfen und feiere dich.

Endlich Rauchen aufhören – so konditionierst du dich auf rauchfrei! Rauchfrei sein wird für dein Gehirn zur Normalität und bald als Gewohnheit empfunden.

Achtung, wenn du plötzlich merkst, dass du anfängst Raucher zu beneiden beim Rauchen aufhören: Fokussiere dich auf alle Gründe warum und wofür du rauchfrei sein willst. Nimm Anteil an dem stressigen Leben der Raucher. Bedenke: Ständig müssen Raucher überlegen, wann und wo sie rauchen können. Ständig riechen sie nach Rauch, müssen volle Aschenbecher ausleeren und riskieren dabei ihre Gesundheit. Sie geben viel Geld für ihre Sucht aus, ihre Kinder haben Angst, dass sie krank werden könnten, weil sie nicht mit dem Rauchen aufhören. Immer wieder ärgern sie sich, weil sie es noch nicht geschafft haben rauchfrei zu werden… ja und sie bewundern dich, weil du Nichtraucher oder Nichtraucherin bist!


3.Halte durch beim Rauchen aufhören

Das menschliche Gehirn ist ein Wunderwerk und wirklich genial. Es will jedes neue Verhalten und Denken schnell zur Gewohnheit werden lassen. Warum? Weil unser Gehirn in Wirklichkeit einfallslos und faul ist, aber das ist auch gut für uns! Wichtig ist, dass du dranbleibst, denn dein Gehirn will sich schnell und mit geringstem Aufwand an Neues gewöhnen können. Das heißt, der Anfang wird als schwer empfunden, aber rasch zur Gewohnheit und damit zum maximalen Nutzen für dich!

rauchen aufhören menschliche gehirnAchte immer wieder auf deine Gedanken und prüfe, wie du über das Rauchen aufhören denkst

Es ist niemals ein Verlust nicht mehr rauchen zu können. Es ist ein Gewinn und deine Entscheidung für ein längeres und gesünderes Leben. Also achte drauf, dass du deine neu gewonnene Freiheit auch als das siehst, was sie ist. Die beste Entscheidung für dein Leben!

Vielleicht fällt dir das Rauchen aufhören sogar leicht.

Das gelingt nämlich interessanterweise vielen, die ihren Entschluss konsequent durchziehen. Vergiss nie, dass eine einzige Zigarette deinen Erfolg wieder über Bord wirft. Egal ob du eine einzige Zigarette bei einem Fest oder bei einem traurigen Ereignis, nach einem oder nach fünf Jahren rauchst. Diese eine Zigarette wird mit größter Wahrscheinlichkeit deinen Erfolg zunichte machen. Du müsstest wieder bei allen möglichen Gelegenheiten rauchen. Und zu einem späteren Zeitpunkt, dich wieder mit dem Rauchen aufhören beschäftigen.

Fazit:

Sieh das Rauchen so wie es ist – eine nicht mehr zeitgemäße Abhängigkeit, die dein Leben nur verschlechtert. Du kannst in allen Situationen in deinem Leben stolz sein, rauchfrei sein zu dürfen. Dein Körper, dein Geist, deine Familienmitglieder, deine Geldbörse und vieles mehr, wird es dir danken. Es ist die beste Entscheidung, die du jemals getroffen hast.

Herzlichen Glückwunsch! Mit dem Rauchen aufhören ist immer ein Gewinn! Für dich, dein Leben und deine Liebsten!


Selbstmanagement – stressfrei durch den Arbeitsalltag

Was unter Selbstmanagement zu verstehen ist

In der Arbeitswelt hört man es immer wieder: Personen lassen sich coachen und beraten, um sich selbst und ihre Fähigkeiten zu optimieren. Damit können sie ihre Ziele erreichen und ihren Erfolg steigern. Selbstmanagement.
Genau das kann jeder von uns auch erreichen – durch Selbstmanagement. Was genau man unter Selbstmanagement versteht, wie es dir dabei hilft, deinen Stress zu bewältigen und Methoden, die es dazu gibt, stelle ich dir in diesem Blogartikel vor!

Marianne Manhard, Expertin zum Thema Stressbewältigung und Resilienzstärkung. Mehr über die Autorin findet sich am Ende von diesem Artikel und auf https://www.harmonyandyou.de/ 


Selbstmanagement – was ist das eigentlich?

Wie der Name schon sagt: beim Selbstmanagement managst bzw. (auf Deutsch) verwaltest du dich selbst. Selbstmanagement dient dazu, dich eigenständig weiter zu entwickeln.

selbstmanagement selbstverwaltungDu kannst durch Selbstmanagement:

– Deine konkreten Ziele besser und klarer definieren,

– strategisch an deinen Zielen arbeiten,

– deine Motivation steigern, diese Ziele zu erreichen,

– dein Stresslevel beim Erreichen der Ziele senken,

– deinen Erfolg selbst kontrollieren und,

– eigenständig Maßnahmen zur Erfolgssteigerung entwickeln.

Selbstmanagement kann also durchaus als eine Kompetenz verstanden werden, die nicht nur im Arbeitsleben von großer Bedeutung sein kann. Jeder von uns kann Techniken im Selbstmanagement finden, um seine eigene Effizienz um ein Vielfaches zu steigern.

Das Selbstmanagement umfasst in seinen einzelnen Techniken einige Teilkompetenzen, wie z. B. Planung, Organisation oder Zeitmanagement.


So hilft dir Selbstmanagement dabei, deinen Stress zu bewältigen

selbstmanagement stress bewältigenEin effektives Selbstmanagement wird dir nicht nur beim Erreichen deiner Ziele helfen, sondern auch dabei, dein Stresslevel zu senken.

Die Anforderungen im heutigen Arbeitsumfeld und auch privat sind gekennzeichnet von einer hohen Arbeitsbelastung und einem wachsenden Aufgabenspektrum. Wir erhalten täglich viele Informationen und müssen schnell Entscheidungen treffen. All das bedeutet Stress für uns. Wir benötigen Techniken und Methoden, um diesem Stress entgegen zu wirken und leistungsfähiger an unseren Zielen arbeiten zu können.

Hier kommt das Selbstmanagement zum Tragen – denn es umfasst genau diese Techniken.

Selbstmanagement, das heißt – dich selbst besser zu organisieren, deine Ziele (wie formuliere ich Ziele) und Vorhaben besser zu planen und deine Zeit effektiver einzuteilen. Und das bedeutet automatisch weniger Stress! Durch die verschiedenen Methoden im Selbstmanagement wirst du also auch in der Lage sein, dein Stresslevel zu senken, was wiederum deinen Zielen und deiner Work-Life-Balance zugute kommt!


Selbstmanagement beginnt mit deiner Zielsetzung

selbstmanagement und zielsetzung

Selbstmanagement beginnt damit, dass du deine Ziele selbstständig planen, festlegen und kontrollieren kannst. Dazu müssen sie jedoch klar definiert sein. Dabei können wir auf die SMART-Technik zurückgreifen. Die Buchstaben im Begriff stehen für (Englische Sprache/Deutsche Sprache):

– S: Specific/Spezifisch
Dein Ziel muss spezifisch und so genau wie möglich formuliert werden.

– M: Measurable/Messbar
Das Ziel muss messbar sein.

– A: Activating/Aktivierend
Es muss sich um ein Ziel handeln, das ansprechend und erstrebenswert für dich ist.

– R: Reasonable/Realistisch
Das Ziele muss realistisch sein, also für dich auch möglich zu erreichen.

– T: Time-bound/Terminiert
Es muss ein festes Datum für die Erreichung deines Ziels geben.

Um dir diese Selbstmanagement-Methode näher zu bringen, hier ein Beispiel:

„Ich möchte meine laufenden Projekte so schnell wie möglich erledigen.“
–> Hierbei handelt es sich nicht um ein SMARTes Ziel, denn:

1. Das Ziel ist nicht spezifisch formuliert: Um welches Projekt handelt es sich genau? Es sollte möglichst für jedes Projekt ein eigenes Ziel erstellt werden.
2. Es handelt sich um kein messbares Ziel, da kein messbarer Wert darin auftaucht. Das könnte z. B. ein Fortschrittsgrad oder eine Anzahl sein.
3. Ist dieses Ziel aktivierend für dich? Warum möchtest du dieses Ziel erreichen?
4. Ist es wirklich realistisch, alle Projekte auf einmal erledigen zu können?
5. Das Ziel ist nicht terminiert, denn „so schnell wie möglich“ zeigt kein festes Datum an.

Besser wäre also:
„Ich möchte beim Projekt „Sicherheitsschulung für alle Mitarbeiter“ bis zum 31.12. diesen Jahres mindestens 80 % aller Mitarbeiter geschult haben, um Sicherheitszertifikat x von Prüfstelle y zu erhalten.“

Mit dieser konkreten SMARTen Formulierung kannst du zum 31.12. deinen Zielstatus konkret überprüfen, sowie zwischendurch die Fortschritte des Ziels ermitteln. Eine einfache Selbstmanagement-Methode mit großer Wirkung, um strategisch an deinen Zielen arbeiten zu können.

Denke daran, dass dein Selbstmanagement immer mit deiner persönlichen Zielsetzung beginnt!


Zeitmanagement-Methoden

Wie eingangs schon erwähnt, stellt das Zeitmanagement eine wichtige Teilkompetenz im Rahmen des Selbstmanagements dar.

selbstmanagement und zeitmanagement methodenIm Zeitmanagement selbst gibt es wiederum viele Techniken und Methoden, die uns dabei helfen, unsere Zeit besser zu nutzen.

Der Begriff „Zeitmanagement“ ist kontrovers.

Denn Zeit vergeht immer gleich schnell. Der Begriff erweckt den Eindruck, als könnte man die Zeit an sich managen. Im Prinzip geht es bei diesem Teilbereich des Selbstmanagements aber darum, seine eigene Arbeitsweise der Zeit anzupassen, um dadurch mehr und effektiver in der gleichen Zeit arbeiten zu können, als ohne diese Anpassung.

Aus der Vielzahl an Zeitmanagement-Methoden, die im Selbstmanagement zum Tragen kommen, möchte ich dir im nächsten Kapitel eine beispielhafte Technik vorstellen, die mir nicht nur meinen Arbeitsalltag extrem erleichtert.


Das Eisenhower-Prinzip zur Priorisierung von Aufgaben

selbstmanagement eisenhower prinzipEine wichtige Kompetenz im Selbstmanagement und Zeitmanagement ist es, seine Aufgaben korrekt priorisieren zu können.

Hierbei höre ich jedoch immer wieder: „Wie soll das gehen, wenn alles doch gleich wichtig ist?“
Zunächst einmal mögen alle deine Aufgaben gleich wichtig sein, jedoch sind sie sicherlich nicht alle gleich dringlich und umgekehrt. Eine Methode im Selbstmanagement, um deine Aufgaben richtig zu priorisieren, ist daher das Eisenhower-Prinzip.

Zum Hintergrund: dieses Prinzip ist nach dem ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower benannt. Eisenhower nutzte eine spezielle Methode, um seine Ziele zu erreichen und seine Aufgaben zu priorisieren. Auch er arbeitete also schon mit Selbstmanagement-Methoden. Dabei teilte er seine Aufgaben in Wichtigkeit und Dringlichkeit ein:

A-Aufgaben sind wichtig und dringlich

Beispiel: Die Geschäftsführung benötigt bis heute Mittag eine Präsentation zum Stand des Projekts x, um weiteres Budget dafür freigeben zu können.
Wichtigkeit: hoch, kann nicht von einem anderen Mitarbeiter übernommen werden.
Dringlichkeit: hoch, denn die Präsentation wird bis heute Mittag benötigt.
–> A-Aufgaben sollten sofort von dir selbst erledigt werden.

B-Aufgaben sind nicht dringend aber wichtig

Beispiel: Das Design der Unternehmens-Homepage sollte mal wieder überarbeitet werden.
Dringlichkeit: niedrig – das muss nicht unbedingt in den nächsten Tagen erledigt werden.
Wichtigkeit: auf lange Sicht hin gesehen hoch, da ein neues Design auch eine weitere Zielgruppe ansprechen könnte.
–>  B-Aufgaben ist es empfehlenswert, immer mal wieder in festgelegten Zeitblöcken am Thema zu arbeiten, bevor sie dringlich werden.

C-Aufgaben sind dringend aber nicht wichtig

Beispiel: Das Kopierpapier geht langsam zuneige und sollte schnell nachbestellt werden.
Dringlichkeit: hoch, denn ohne Kopierpapier kann nicht gedruckt werden.
Wichtigkeit: niedrig, dein Erfolgt hängt nicht vom Druckerpapier ab.
–> C-Aufgaben sollen wenn möglich delegiert werden. Kann ein anderer Mitarbeiter oder ein Praktikant das Druckerpapier bestellen? Falls es nicht möglich ist zu delegieren: plane einen fixen Zeitblock in deinem Kalender für diese Aufgabe ein um diese zeitnah zu erledigen.

P-Aufgaben sind nicht dringend und nicht wichtig

Beispiel: Du erhältst von einem dir unbekannten Anbieter eine Einladung zu einer Veranstaltung, deren Thema nicht relevant für dich ist.
Dringlichkeit: niedrig, du musst nicht sofort darauf antworten.
Wichtigkeit: niedrig, da das Thema ohnehin nicht relevant für dich ist.
–> P-Aufgaben sollten nicht bearbeitet/in den Papierkorb verschoben werden. Daher auch das „P“ wie Papierkorb ;-). Falls es sich fälschlicherweise doch um eine dringende oder wichtige Angelegenheit handeln sollte, wird das Thema auf jeden Fall nochmal aufkommen. Falls nicht, ist der Papierkorb der richtige Ort!

Wenn du in deinem Selbstmanagement-Prozess nach dem Eisenhower-Prinzip arbeitest, kannst du schnell erkennen, dass eben doch nicht alle Aufgaben gleich wichtig sind. Wende diese effiziente Selbstmanagement-Methode täglich an, um deine Aufgaben strukturiert abarbeiten zu können.


Selbstmanagement bedeutet auch mal „Nein“ zu sagen

selbstmanagement nein sagenSelbstmanagement besteht nicht nur aus strukturierenden Tätigkeiten. Eine ebenso wichtige Kompetenz ist es dabei auch mal, „Nein“ sagen zu können.
Vor allem wenn du deine Aufgaben nach dem Eisenhower-Prinzip priorisiert hast, wird dir womöglich auffallen, dass du bisher Aufgaben bearbeitet hast, die entweder in die C- oder P-Kategorien fallen.

E-Mails, die im P-Bereich anfallen, sind schnell gelöscht, doch es kommt auch mal vor, dass der besagte Vertreter bei uns anruft um sich zu erkundigen, ob wir die (für uns nicht relevante) Veranstaltung nun wahrnehmen möchten. Im Selbstmanagement ist es wichtig, freundlich aber bestimmt abzulehnen: „Schön, dass ihr Interesse daran so groß ist, dass ich an der Veranstaltung teilnehmen soll. Sie passt aber leider nicht zu meinem Themengebiet und ich muss daher ablehnen.“

Vielleicht hast du auch Kollegen, die Aufgaben gerne „abschieben“, um sie nicht selbst erledigen zu müssen. Auch hier solltest du im Rahmen deines Selbstmanagements unbedingt lernen „Nein“ zu sagen: „Diese Aufgabe gehört nicht zu meinem Fachbereich. Fragen Sie doch einmal bei Ihrem Vorgesetzten an, wer Ihnen sonst dabei behilflich sein kann.“

Auch ein „Nein“ kann freundlich erfolgen, denn alles andere mag zwar kurzfristig wirksam sein aber schadet auf Dauer auch deinem Ruf.


Selbstmanagement bedeutet Selbstverwirklichung

selbstmanagement und selbstverwirklichungNach der Maslow’schen Bedürfnispyramide stellt Selbstverwirklichung die oberste Ebene dar, die Menschen bei ihrer Bedürfnisbefriedigung erreichen können.

Da du Selbstmanagement-Methoden nicht nur im Arbeitsumfeld, sondern immer und überall einsetzen kannst, sorgen sie für eine Verbesserung all deiner Lebensbereiche. Um dich selbst zu verwirklichen, helfen dir deine gesteckten Ziele. Und um diese zu erreichen, hilft dir wiederum das Selbstmanagement.

Man kann also sagen: Selbstmanagement bedeutet Selbstverwirklichung!

Es gibt natürlich noch viele weitere Methoden, um Selbstmanagement zu betreiben. Für eine nachhaltige Verbesserung deiner Lebensqualität und weniger Stress solltest du dich auf jeden Fall mit Selbstmanagement befassen und Methoden anwenden, die zu dir und deiner Situation passen. Ich hoffe, dir mit diesem Artikel eine kleine Inspiration dazu gegeben zu haben!


10 Entspannungsübungen

zehn entspannungsübungen stressDie 10 Entspannungsübungen, die du überall machen kannst.

Man steht im Stau, der Drucker funktioniert nicht, das Telefon klingelt ununterbrochen, der Papierstapel am Schreibtisch wächst, ein Kunde beschwert sich, die Jause hat man zuhause liegen lassen, das Kind ruft an, weil es krank ist und abgeholt werden muss, zuhause hat jemand das letzte Stück Kuchen gegessen und dann ist auch noch die Kaffeemaschine kaputt –

es gibt zahlreiche Stressoren (Stressauslöser) im Alltag.

Entspannung – wie soll das in einem normalen Leben mit Familie, Arbeit, Freunden und Hobbys möglich sein? In diesem Artikel findest du 10 Entspannungsübungen, die dich innerhalb weniger Minuten Entspannung erreichen lassen und den Stressabbau fördern.


zehn entspannungsübungen burnoutFehlende Entspannung macht krank

Gibt es keine Entspannung, sondern über längere Zeit nur Anspannung (viel Stress ohne Phasen der Entspannung) macht sich Stress psychisch und körperlich bemerkbar. Über einen längeren Zeitraum ein hohes Anspannungsniveau zu haben, führt zu Burnout, Erschöpfungsdepression und Fehlalarmen des Körpers (Verdauungsbeschwerden, chronische Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme etc.).

Deshalb brauchen wir Entspannungsübungen, die uns herunterholen,

jederzeit leicht einsetzbar sind und auch im Alltag unterzubringen sind –  am Morgen im Bett, auf der Autofahrt ins Büro oder zuhause nach einem anstrengenden Tag auf dem Sofa.


10 Entspannungsübungen für schnelle Entspannung

Hier sind 10 Entspannungsübungen, die du leicht im Alltag unterbringst, einfach nachzumachen sind und dich sofort zur Entspannung führen:

zehn entspannungsübungen entspannungspunkteÜbungen für Entspannungspunkte

Eine überall einsetzbare Entspannungsübung ist „Druck-Akupunktur“. Das Drücken bestimmter Körperpunkte hilft Energieblockaden zu lösen, Stress abzubauen und Entspannung zu finden.

Entspannungspunkt Handrücken

Am Handrücken zwischen Daumen und Zeigefinger befindet sich die „Talsenke“. Drücke mit dem Daumen auf diese Stelle 10 Sekunden lang.

Mache danach 2 Sekunden Pause bevor du wieder den Druck erhöhst. Wechsle dann die Seite und staune, wie sich die Entspannung einstellt.

Entspannungspunkt Handinnenfläche

Der sogenannte „Notfallpunkt“ liegt in der Mitte der Handinnenfläche und hilft dir beim Stressabbau. Drücke diesen mit dem Daumen bis du zur Ruhe gekommen bist. Entspannung auf Knopfdruck.

Entspannungspunkt Handgelenk

„Nei guan“ („inneres Passtor“) vertreibt Stress und innere Unruhe. Drücke am Handgelenk, etwa zwei Daumen breit unterhalb der Handflächenunterkante, diesen Punkt rund eine Minute lang und atme dabei tief ein und wieder aus. Wiederhole den Vorgang so lange, bis Druck und Anspannung abfallen und du Entspannung verspürst.

Entspannungspunkt Ohren

Deine Ohren besitzen zahlreiche Nerven, die über das Nervensystem mit deinem gesamten Körper verbunden sind. Der hilfreichste dieser Punkte für Entspannung befindet sich ganz unten am Ohrläppchen. Wenn du diesen eine Minute sanft massierst, kannst du lästige Kopfschmerzen mildern, Stress abbauen und Müdigkeit vertreiben.

Entspannungspunkt Stirn

Wandere mit deinem Zeigefinger in die Mitte deiner Augenbrauen. Mache kreisende Bewegungen und spüre, wie sich deine Anspannung löst und die Entspannung spürbar wird. Dieser Punkt wird in der Akupressur „Yintan“ genannt.

Entspannungspunkt Knie

Setze dich hin und lege beide Hände locker auf die Knie. Dort, wo der Ringfinger jetzt liegt, findest du den Punkt „Göttliche Gleichmut“. Streiche mit den Fingern einige Minuten sanft nach unten bis du Entspannung verspürst.

Weitere Entspannungspunkte finden sich hier: http://www.sabrina-fleisch.at/entspannungspunkte/


Eine Übung zu Glaubenssätze

Glaubenssätze sind Sätze, die du glaubst oder glauben möchtest. Glaubenssätze sind eine wirkvolle und anerkannte Methode (Entspannungsübung), um Entspannung zu fühlen und gehören zur Autosuggestion. Neu formulierte Glaubenssätze funktionieren wie eine Gehirnwäsche: Du sagst dir einen Glaubenssatz solange, bis du diesen glaubst. Ein Beispiel könnte sein: „Ich bin in jeder Situation ruhig und gelassen“, „Ich bin entspannt“, „Alles wird gut“, „Ich kann alles schaffen“, „Ich bin stark“ etc. Sage diesen Satz 10-mal hintereinander – ob laut oder nur in Gedanken, es wirkt! Du wirst merken, wie positiv sich diese Worte anfühlen und wie sie in kurzer Zeit deinen Stress reduzieren.


zehn entspannungsübungen dankbarkeitEntspannungsübung: Dankbarkeit

Dankbarkeit ist der Erfolgsfaktor für ein glückliches Leben und hilft innerhalb weniger Sekunden Entspannung zu fühlen. Wenn wir uns auf die Dinge konzentrieren, die wir haben und schätzen und nicht den Fokus auf die Dinge legen, die schlecht laufen und uns belasten, dann fühlen wir nicht nur Entspannung, sondern auch Zufriedenheit und Dankbarkeit.

Mache folgende Entspannungsübung:

Schreibe auf einen Zettel 15 Dinge für die du dankbar bist. Starte mit den Worten: „Ich bin dankbar für …“ Beispiele können sein: „Ich bin dankbar für meine 2 gesunden Hände, für das Dach über meinem Kopf, für die saubere Kleidung, die ich trage, für meinen liebevollen Partner, für meine großartigen Kinder … Ich bin dankbar, dass ich aus dieser Situation lernen kann. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, die ich gerade bekommen habe, meinen Umgang mit Stress verbessern zu können“.


zehn entspannungsübungen vorstellungDie Vorstellung

Für diese Entspannungsübung benötigst du nur deine Vorstellungskraft.

Halte deine Hände vor dein Gesicht und schließe deine Augen. Hole dir die schönsten Erinnerungen gedanklich vor Augen: der letzte Urlaub, wie du am Strand sitzt und eine Kokosnuss schlürfst, deine Geburtstagsfeier, auf der du vor Lachen Bauchschmerzen hattest, an das „Ich liebe dich“ deines Partners. Spüre die positiven Emotionen, tauche in eine glückserfüllte, entspannte Situation ein und lade deine Kraftreserven auf.


zehn entspannungsübungen sinne Sinne

Bei der Entspannungsübung „Erden“ (Grounding) nutzt du deine 5 Sinne, um von Stressgedanken wegzukommen.

Finde 5 Dinge, die du sehen kannst. Versuche diese gedanklich genau zu beschreiben. Wie sieht die Farbe aus? Welche Besonderheiten gibt es? Versuche diesen Gegenstand einem Blinden zu beschreiben, sodass er diesen nachmalen kann.

Finde 4 Dinge, die du fühlen kannst. Versuche gedanklich genau das zu benennen, was du fühlst. Wie fühlt sich das Material an? Welche Adjektive beschreiben den Gegenstand?

Finde 3 Dinge, die du hören kannst. Nimm dir Zeit und warte, bis du 3 Dinge gefunden hast. Es kann ein Vogelzwitschern, ein Bürostuhl, deine Kleidung, ein Gespräch oder das Geräusch eines Telefons sein. Höre genau hin.

Finde 2 Dinge, die du riechen kannst. Rieche an deiner Tasse, deinem Tisch, deiner Kleidung, an dem Drucker etc. Versuche auch hier den Geruch gedanklich in Worte zu fassen und den Unterschied in den Gerüchen wahrzunehmen.

Finde 1 Ding, das du schmecken kannst. Auch hier frage dich: Wo nimmst du den Geschmack wahr? Wie würdest du diesen einer anderen Person beschreiben? Versuche diese Entspannungsübung selbst und merke, wie sich der Stress deutlich reduziert.


zehn entspannungsübungen zehenwackelnEntspannungsübung: Zehenwackeln

Mit Zehenwackeln kannst du in belastenden Situationen sofort eine psychische und physische Entspannung erreichen.

Zudem wird durch das Zehenwackeln die Muskelanspannung und die häufig unbewusste, stressbedingte Muskelstarre gelöst.

Auch mit angezogenen Schuhen kannst du diese Entspannungsübung hervorragend machen, mit den Zehen wackeln, den Stress vertreiben und somit deine Entspannung fördern.


zehn entspannungsübungen lachenEntspannungsübung: Lachen

Ein Lachen hat eine äußerst entspannende Wirkung. Denn beim Lächeln, egal ob echt oder gekünstelt, glaubt dein Gehirn, dass es dir gut geht. Denn in einer bedrohlichen, angsteinflößenden oder stressigen Situation würdest du nicht lachen, deshalb ist die jetzige Situation nicht so schlimm – du lachst ja! Deshalb funktioniert diese Entspannungsübung ganz leicht: Lache eine Minute lang durch. Am besten siehst du dich dabei noch in den Spiegel, das hilft dir das Lachen aufrecht zu halten.

Dies funktioniert wunderbar im Auto, auf der Toilette (wenn es dir am Arbeitsplatz unangenehm ist), morgens im Bett, beim Zähneputzen oder auf der Couch. Du wirst merken, wie dein Körper nach dieser 1 Minute Freude und Entspannung erlebt.

Entspannungsübung: Fernblick

Durch die Arbeit am Computer oder durch das viele Benutzen des Mobiltelefons ist der Blick ständig auf einen kleinen Bildschirm fokussiert, das ist für deine Entspannung nicht hilfreich. Als Entspannungsübung wende deinen Blick ab und suche den von dir weit entferntesten Punkt, den du sehen kannst. Was ist das Weiteste, das du mit bloßem Auge erkennen kannst? Wandere mit deinen Augen weitere, entfernte Punkte ab. Das wirkt beruhigend, entspannt die Augen und hilft beim Stressabbau.


zehn entspannungsübungen sportEntspannungsübung: Sport

Wenn du Stress oder Angst empfindest, mobilisiert der Körper Energie, denn er bereitet sich auf die Bekämpfung einer Bedrohung vor.

Wenn wir uns gemütlich auf die Couch legen und einen Film ansehen, wird die mobilisierte Energie nicht abgebaut. Wir müssen uns bewegen. Denn auch schon in der Steinzeit, wenn wir zum Beispiel durch ein Mammut bedroht waren und Stress empfunden haben, haben wir gekämpft und die Stress-Energie abgebaut oder sind geflüchtet und haben beim Laufen die Energie verbrannt. Bewegung ist wichtig, um den Stress abzubauen und zur Entspannung zu kommen. Genau beim Sport werden Endorphine, Glückshormone, freigesetzt und danach können wir exakt den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung fühlen. Ob es eine Yogaeinheit ist, eine kurze Runde Joggen, ein Spaziergang oder 30 Minuten Krafttraining – Sport ist eine wirksame Entspannungsübung, die hilft, Stress abzubauen.


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